|
Fira de Animales 23.5.2010 in Blanes
Jedes Jahr gibt es eine Veranstaltung in Blanes am Strand
wo die Tiere des THs Tossa vorgestellt werden
und so eine neue Familie suchen

das Wetter war sehr Hundefreundlich

alle die , die ein lila Halstuch trugen
suchten ein neues Zuhause



es waren Große und auch Kleine Helfer unterwegs





ab und an wurde auch mal eine Pause eingelegt
( Bruno mit seinem Gassigeher )

die Mitarbeiter des Tierheims hatten alle Hände voll zu tun
um alles Fragen zu beantworten



auf einer Bühne wurden die Hunde vorgestellt

Bond wurde vom Fleck weg adoptiert
und kommt zu einer Familie
in der schon ein Kollege auf Ihn wartet

hier strengt sich einer mächtig an
das er endlich ein Zuhause findet


gucken ja auch genug Leute zu

ich bin sicher auch gleich dran !!!

wir sind auch in Lila wir auchhhhhh !!!!

die sollen uns auch Alle sehen

hey Hallo uns nicht vergessen

boh watt datt dauert
wollen doch nur ein Zuhause
so wie Ihr das alle habt

neeee ich nicht ich hab ein Zuhause
neeee weg hier !!!!

24.5.2010
es wurden insgesamt 28 Hunde vermittelt
Zwei kamen aber Postwendend zurück
denen gefiel das neue Zuhause und die Mitbewohner nicht
also suchen sie weiter 
Wer es nicht geschafft hat nach Blanes zu kommen
der hat die Möglichkeit
sich in Tossa de Mar direkt im Tierheim
seinen passenden Begleiter auszusuchen.
Tel. 0034 972 340813
(man spricht deutsch, englisch, spanisch, catalan )

Spenden vom
6.7.2010
morgens um 10.00h rollte der ETN Transporter in Tossa ein
an Bord
Peter und Jörg

es ging erst einmal zu mir
die beiden wurden schon erwartet

erst mal Kaffee

und dann umladen in mein Auto
weil ich musste ja nach San Iscle de Vallalta
zu Apap

Jörg meinte nur:
Wie oft willste denn fahren?
Haste ne Woche Zeit?

öhm ähhhh ja nee
wie, was
das ist aber nicht alles für mich ,oder?
neee sollten doch nur paar Pakete sein
und ja wie alles ???
Mir liefen die Tränen ich konnte nix mehr sagen und drehte mich erst mal wech .
Nein, aber bei aller Liebe
DAS bekam ich wirklich nicht alles in den Volvo, das würde ein paar Fahrten beanspruchen

ich habs zumindest versucht

Jörg und Peter grinsten nur und sagten:
"Na los, lass uns fahren!
Wir bringen das auch selber dort hin."
Ich konnte nix mehr sagen, ich war nur dankbar
Wir fuhren los und von unterwegs rief ich die Mädels an und sagte: "Ich komme mit nem LKW!" Das glaubte mir erst mal keiner und ich erfuhr auch, dass sie gerade erst aus Jumilla zurück waren und seit Sonntag keinen Schlaf hatten. Na das kann ja lustig werden.
Ich ließ den ETN Wagen nicht aus den Augen

Meine Bedenken, dass wir das Auto gar nicht bis ins TH bekamen,
wurden auch zunichte gemacht ;-)
Das kriegen wir schon hin,
wenn Du wüsstest, wo wir schon überall waren ---

ja ja schon gut , seh ja das ihr fahren könnt

Hier ein Abriss von den Spenden...
ich hoffe Ihr seht Eure Tüten , Kisten und Kartons alle wieder
konnte nicht so viele Fotos machen, wie ich wollte

Decken
Kissen
Handtücher
Leinen
Halsbänder
Spot ons
und und und




die Mädels hatten
Weihnachten und Ostern auf einen Tag

sie schwitzten sehr in den Augen

man sah Ihnen die drei Tage ohne Schlaf -kaum- an

Ich schaute mir noch kurz die kastrierten Hunde an
Sie waren alle schon wieder am Spielen, als wenn nichts gewesen wäre
und wir fuhren wieder von dannen ...
die Jungs hatten Hunger ;-)
Unterwegs platzte ich bald vor lauter Freude, dass alles soooo genial geklappt hat
und schüttelte immer wieder den Kopf,
weil ichs eigentlich immer noch nicht begriffen hatte, was da ab ging
aus den - paar Kartons -
weil ihr ja ALLE nichts mehr hattet...
und es ja immer nur ein - PAAR Teile - waren, die
ihr schicken wolltet ;-) ,
ist eine ganze LKW- Ladung geworden !!!
Ich kann nur Allen, die dazu beigetragen haben,
von ganzem Herzen danken !!!
Bin sprachlos und gerührt
ihr habt Allen eine Riesenfreude gemacht und sooooo sehr geholfen
ich glaub das könnt ihr gar nicht ermessen
♥DANKE♥
soso mit dem Auto fahren meine Kollegen also in Ihr Zuhause

aha mit Klimaanlage
und Licht

na gut wenn des dann man alles funktioniert
ist das ja purer Luxus

dann bin ich ja mal beruhigt

selbst der letzte Karton wurde gebraucht !!!!

und damit sind sie auch schon wieder aufm Rückweg

tausend Dank für Eure Hilfe

gute Fahrt !!!
und hoffentlich bis bald


( zur Info ,
diese Spenden sind nie in Spanien / Apap angekommen ,
weiteres unter,
aus aktuellem Anlass )
erste Aktion
Fahrbericht von Bettina Ebinger
Sammelstellenfahrt am 9.7.2010
das war der Plan
06:00 Abfahrt in Eberbach
08:21 Neuwied Andrea
09:06 Ladezeit
10:12 Ruppichteroth Ingrid K
10:57 Ladezeit
11:19 Hennef weiß ich grad net
12:04 Ladezeit
12:14 Troisdorf Carmen Knott
12:59 Ladezeit
14:34 Bad Schwalbach Martina Laubinger
15:19 Ladezeit
16:34 Kaiserslautern Joachim
17:19 Ladezeit
17:59 Worms Marion Pelzl
18:44 Ladezeit
19:52 Eberbach
20:37 Ausladen
Ihr kennt alle den Plan, den ich - zugegeben, sehr minutiös - erstellt hatte.
Der erste Punkt: Wecken um 5 klappte. Aber nachdem Sabine auf der Fahrt von Buchen zu mir einen Opa-LKW vor sich hatte, der mit konstant 50 km/h vor sich hin tuckerte, hatten wir von Anfang an ein paar Minuten Verspätung - okay, hat die Bundesbahn auch :-)

Noch schnell hier die Sachen ausgeladen, die sich bei Sabine gesammelt hatten, noch einen Kaffee eingeworfen, Jana schmeisst den Laden heute, während ich nicht da bin (danke mein Schatz, du bist die beste Tochter, die eine Ma haben kann) und dann on the road way to Linda - unsere erste Station in Bendorf. Seit gestern hasse ich Gleitzeit -früher konnteste dich drauf verlassen, dass bis 7 Uhr morgens die Durchfahrt durch Heidelberg stressfrei ist, aber heutzutage '"gleitet" wohl jeder und der Erfolg ?
Viktoria hatte uns einen Fresskorb gerichtet, als ob wir auf Großwildsafari jenseits jeglicher Zivilisation für Monate gehen - Viktoria, du bist die Größte - Hammer, da war ja für jeden was dabei - auch wenn nur Sabine auspacken konnte, weil alles in Alufolie eingepackt und ich ein Alufolienphobiker (wenn Jana sich über mich geärgert hat, kauftse mir einen Döner und lässt ihn eingepackt vor mir liegen - ich muss verhungern)
Bis wir durch Heidelberg durch waren, waren es glatte 30 Minuten auf der Mist-Zu-Spät-Zeitskala (im weiteren kurz MZSZ genannt).
Aber dank unserem Navigator-Mann fanden wir die richtige Autobahn und starteten nun voll durch … der Übergang zwischen Stau und stockender Verkehr ist übrigens fließend, obwohl dann nicht viel fließt, aber so ein bisschen Stau-Stockung lässt höchstens die Zahl des MZSZ steigen, aber nicht uns die Laune vermiesen.
Es war angenehm, frühmorgens unterwegs zu sein, ein frischer Fahrtwind fegte uns um den Kopf und vertrieb die Müdigkeit. Nach Stunden erreichten wir

LINDA - unser erster Boxenstopp

Linda, du bist ne ganz tolle :-) und ich fand dich sofort super-sympathisch. Dein "kleines" weißes Knödelchen fand Sabine viel netter als mich - okay, sie hatte auch sofort die Leckerlies für Hundis gesehen - ich den Kaffee (nur Egoisten werden mich verstehen :-))
Bei dir haben wir den taktischen Fehler gemacht - erst Kaffee, dann Arbeit/Aufladen und dann waren wir sooo kaputt, dass wir gleich noch mal Päusle machen mussten.

Oh, ich hätte noch ewig weiter mit dir reden können, aber WIR HATTEN DOCH KEINE ZEIT und so haben wir dich, nach den Kontrollanrufen "Leben die noch" von Joachim und Claudia, schweren Herzens verlassen und fuhren schnurstracks weiter Richtung Neuwied.
Wenn ich schreibe "wir fuhren", dann heißt das richtig: ICH war bloß der Navigations-Mann-In-Zweifel-Zieher und Sabine war die Truckerin - und die Frau KANN FAHREN - schwärm.
Rückwärts in Lindas Einfahrt - kein Problem, kein Einweisen, zapp zarapp und Sprinter steht.
Auf der Weiterfahrt haben wir uns überlegt, eigentlich hätten wir doch den 7,5 Tonner gebraucht, der Sprinter war nach Linda schon Drittels voll.
Mittlerweile hatten wir 1,5 h MZSZ und landeten nach einer wilden Irrfahrt durch enge Gässle und Straßen (da wären wir aber mit dem LKW verratzt gewesen) bei
ANDREA - unser zweiter Boxenstopp

Andrea, bei dir wussten wir ja schon, was uns erwartet - aber wissen und sehen sind immer zwei Paar Schuhe, die nix, aber auch gar nix miteinander zu tun haben :-)

Also erst laden - wir sind ja lernfähig.
Nicht nur dein Wohnzimmer stand voll - dein Keller auch noch und Sabine und du und deine Tochter (das ist ja ne liiiiiiebe, die hätt ich auch gerne mit eingepackt) schleppten wie die Weltmeister, während ich versuchte, jede Luft zwischen den Kartons und Kisten, den Tüten und Säcken zu füllen. Das ging eigentlich recht schnell und Sabine freundete sich mit einer Riesen-Rolle Schaumstoff an, die wir bei Linda eingeladen hatten … jaja, diese Rolle wird uns noch ein paar Mal begegnen.

Total groggy gabs richtig lecker Frühstück auf der Terrasse von Andrea, Semmeln, Wurscht, Käse, Marmelade, Butter, Kaffee, Saft, Wasser, einfach alles + eine Asha, die supergenial den Klang eines Tatütata nachahmen kann - und zwar MIT der richtigen Betonung - und vor allem mit Tom, der sich super gemacht hat - und ich bin immer noch neidisch auf deinen Hund :-)


Nach dem Frühstück hätt ich ja zu gerne ein Mittagsschläfli auf der Hollywood-Schaukel gemacht, die sah so gemütlich aus und eine gewisse vollgefressene Müdigkeit stellte sich bei mir ein, aber WIR HATTEN DOCH KEINE ZEIT und so trennten wir uns viiiiel zu früh und hatzten (nein, nicht "hetzten", das wär gemütlicher gewesen) weiter - der Sprinter sprintete nun ein wenig schwergängiger durch die Kurven, war ja mittlerweile mehr als Halbvoll. Es ging durch die Gässle zurück und danach durch eine superschöne Gegend mit superwilden Kurven nach Waldbröl zu
CLAUDIA - unser dritter Boxenstopp

Bevor ich noch Claudia gesehen habe, hab ich einen superschönen Hund begrüßt und das Boot vor der Tür bestaunt - mein Herz war eh in dem Moment offen. Boot und Hund, da ist das Herzerl gsund :-)
Wir sind sooo lieb empfangen worden und auch hier gab es sooo viele Sachen zum Beladen.
Und auch hier, wir sind nicht nur lernfähig, sondern wir behalten auch das Erlernte, hieß es zuerst Schleppen und dann Rosten, äh, Rasten … naja, zum Glück bin ich nicht aus Eisen, sonst hätte ich garantiert das Rosten angefangen, so nass wie ich war.
Sabines Lieblingsrolle kam ihr auch schon freudestrahlend entgegen, als sie die Ladetür öffnete, komisch, die hatte ich doch vorher eigentlich fest verkeilt. Und die Rolle feierte ein Wiedersehen mit Claudia, denn die hatte die Rolle irgendwann mal zu Linda gefahren - tja, man trifft sich immer zweimal im Leben :-)
Ach ja, Ihr alle habt uns mit so viel Flüssigkeit versorgt, es war ja auch ein bissel warm mittlerweile - und ich hab euch einfach nur schweißnass umarmt und mit nassen Schmatzern belohnt. Ich entschuldige mich in aller Form dafür, zum Glück seid Ihr alle so liebe Hundemenschen, dass ob nun Wuftel sabbert oder Bettina, beides für euch okay ist. Ich hätt euch am liebsten noch viel länger geknuuuutscht und umärmelt.
Claudia, dein Eis war unsere Löschung, es hat gezischt, als ichs gegessen hab. Und auch hier hat es Sabine sofort geschafft, euer "Kälbchen" sofort auf ihre Seite zu ziehen, tja, ein guter Postbote weiß halt, wie man es machen muss.

Ganz, ganz schweren Herzens rissen wir uns von euch los, ich hätt so gerne noch viel mehr mit euch Seemannsgarn gesponnen, aber WIR HATTEN DOCH KEINE ZEIT und mittlerweile auch irgendwas von 2,5 h MZSZ auf dem Konto … das Autoli war eigentlich recht voll, weiter geht’s durch Kurven und Steigungen, Gefällen und wieder Kurven. Sabine ist unser Trucker 2010, einfach genial, wie du das alles gemeistert hast.
Unser Navi-Mann führte uns zielsicher nach Ruppichteroth zu

INGRID - unser vierter Boxenstopp

Schade, dass wir bei dir so spät ankamen, da haben wir deine Frau nicht mehr kennengelernt - aber sag ihr einen lieben Gruß von mir, sie hat sich eine SUPERFRAU geangelt :-)
Und auch hier gab es so viele schöne Sachen für uns - einfach toll.
Das Lieblings-Spiel von Sabine: Lieblings-Rolle raus (sag mal, die wird auch bei jedem Mal schwerer) - Sachen rein - Lieblingsrolle rein (ja stimmt, jetzt schon wieder)

Ingrid, deine Knödels lagen einfach so da, wie ich mich auch gerne hätte hinflacken können, aber WIR HATTEN DOCH KEINE ZEIT und so verließen wir dich, noch bevor wir so richtig hätten schnacken können - aber meine feuchte Umarmung gabs trotzdem :-)

Es war toll bei dir.
Wir rollten weiter Richtung Hennef zu
ANGELIKA - unser fünfter Boxenstopp

Mittlerweile konnten wir eigentlich den MZST ad acta legen, weíl der geht eigentlich nur bis zu 3 h und da waren wir, glaub ich, "leicht" drüber.
Ja, und dann das Laden bei Angelika, Hammer, tausend Dank, so viele tolle Sachen von dir - und wir dürfen wiederkommen - auch du warst vor meinem Nassknuuuutsch nicht sicher.


Und diesmal hielten wir uns endlich mal überhaupt nicht auf, denn Ihr kennt das ja nu, das mit dem WIR HATTEN JA KEINE ZEIT … ich hoffe, beim nächsten Mal hab ich mehr Zeit :-)
Und weiter ging die flotte Fahrt Richtung Troisdorf zu
CARMEN - unser sechster Boxenstopp

und hier haben wir dann unseren Sprinter so voll machen können, dass er gar nicht mehr so sprinten wollte später. Also einfach proppenvoll - da hätt höchstens noch ein Waschlappen reingepasst.
Ach ja, hier haben wir dann mitgekriegt, dass unser Trip Stoff für eine RoadMovie in wkw ist und jeder mit uns mitfiebert - hach, da hatt ich ja net bloß Wasser unter den Armen, sondern auch inne Augen.
Und Carmen, du warst so total lieb, hast uns mit Kuchen und Kaffee und Säften und Wasser versorgt, ich hab deine zwei Knödelchens kennengelernt und dich, also bei dir im Garten wäre ich gerne einfach nur sitzengeblieben und wär am liebsten gar nicht mehr weggegangen. Das müssen wir demnächst irgendwann wieder wiederholen - aber mit viel, viel, viel mehr Zeit :-)

Und der Kuchen war lecker - aber ich kenn mich, Bettina und Kuchen …. tststs, zum Glück war später der Sprinter laut und die Fenster offen - ach ja, meine Hose dann auch.
Und auch hier rissen wir uns schweren Herzens los, lichteten die Anker und entschieden, ins Auto geht nix mehr rein, wir fahren nach Eberbach, laden aus und fahren dann nochmals die letzten drei Plan-Punkte an.
Unterwegs Feierabendverkehr - hey, wenn alle schon so früh pendeln, warum ist dann so spät auch noch so viel los ?
Dann die Meldung Stau auf der A5 - macht ja nix, weichen wir auf die A6 aus - wenn da nicht die A67 davor gewesen wäre, von DEM Stau hat das Radio erst dann erzählt, als wir durch waren .. tja, wir sind halt Trendsetter :-)
Handy sei Dank haben wir Jana alarmiert, dass wir kommen, alles einfach rausschmeissen und sofort wieder loszischen und - HAH, ich hab net nur eine supergenial-tolle Tochter, sondern, wenns Hart auf Hart kommt, noch eine:
EBERBACH - Boxenstopp außer der Reihe

Lara und zwei ihrer Freunde warteten auch zuhause, als Sabine souverän nach knapp 900 km Fahrt rückwärts bei uns die Straße hochkurvte.

Janas Freund Martin - Martin, du bist supertoll, wenn Jana dich nimmer will, adoptier ich dich - war auch da und hatte tagsüber Zaun gebaut und Terrasse freigelegt - wow.
Also hat die Crew innerhalb kürzester Zeit den Sprinter geleert, alles dahinter hingelegt, ich hab meine Knödels abgefüttert, Ihr Lieben habt dan alles reingetragen und verstaut, und schon dreht sich der Pneu wieder Richtung Worms zu


MARION - unser siebter Boxenstopp

Geplant war der Boxenstopp um 18:31 h - gekommen sind wir irgendwann mal muss so irgendwas um 21 Uhr rum gewesen sein.

Also, ICH hätt uns nicht reingelassen, so klebrig wie wir aussahen. Aber dein Mann und du haben uns mit offenen Armen empfangen.
Und in den jetzt leeren Sprinter ging das Laden auch superschnell und so hatten wir noch ein bissel Zeit, uns 5 Minuten bei euch auf die Terrasse setzen zu können. Bei euch wär ich auch gerne Hund :-)
Sei nicht bös, dass wir das Eis nicht gegessen haben, das du extra für uns geholt hattest, aber ich war zu dem Zeitpunkt schon mehr als platt und - man siehts mir zwar net an, aber - wenn ich platt bin, kann ich eigentlich nix mehr essen (böse Zungen behaupten, ich sollt mal öfters platt sein). Sabine war mittlerweile nicht nur der Fahrer, sondern auch der Kommunikator mit der Außenwelt und telefonierte mit Joachim und ihrem Schatz Wolfgang.

Wolfgang, du hast ne supertoughe Frau und sei mir net bös, dass ich sie an eurem freien Wochenende sooo lange in Beschlag genommen habe.
Marion, ein Riesendankeschön, dass ihr extra für uns, weil mein Zeitplan ja wohl fürn Popo war, auf uns gewartet habt und euer Weinfest habt sausen lassen. Hach, da wär ich zu gerne mit euch hin … aber, wir HATTEN JA IMMER NOCH KEINE ZEIT und es war schon sooo spät und so machten wir uns auf den Weg nach Bad Schwalbach zu

MARTINA - unser achter Boxenstopp
Martina, du Arme, dich haben wir soooo lange warten lassen und du warst kein bissel sauer auf uns, hast uns so supertolle Sachen für die Mädels und Notfellchen in Spanien mitgegeben, das hat mich echt umgehauen. Und außer einem nassen Umarmknuuutscher hatte ich gar keine Zeit, mit dir zu reden. Du bist toll.
Der altbekannte Spruch, den ich mir jetzt verkneife brachte uns Richtung Kaiserslautern zu
JOACHIM - unser neunter und letzter Boxenstopp

Auf dem Weg zu Joachim stellten wir fest, dass der Navi-Mann ja bisher noch gar keinen Namen hat, da erzählt uns einer die ganze Zeit, was wir tun müssen und das ist ein NOBODY ? Nee, von einem Noname lassen wir uns nichts sagen, zumal wir feststellten, dieser Navi-Mann ist ein echter Macho, da führt er uns durch Sträßchen und Gässchen, bis wir gar nicht mehr wissen, wo wir sind, um uns dann wieder auf den richtigen Weg zu bringen so nach dem Motto "Ja, Mädels, da guckt ihr aber, ohne MICH wärt ihr verloren, aber ich bin ja so lieb, ich bring euch wieder auf den richtigen Weg ….." - wir nannten ihn Jürgen, weil ab und an konnten wir ihn schon würgen.

In der Pfalz und es war ja mitterweile nach Mitternacht brachte Macho-Jürgen dann ganz andere Töne von sich: wir sollten nun nicht nur rechts fahren, sondern "SCHARF rechts" - tja, er muss uns wohl gesehen haben, dass das mit "scharf" nix mehr werden kann heut und so waren die nächsten Kurven wieder nur noch "links" oder "rechts".
Und dann bei Joachim: einfach nur toll ! Joachim, fühl dich geknuuuuuutscht, bis du schielst. Nach dieser letzten Beladung war nicht nur der Sprinter wieder locker halb voll, sondern du hast uns auch mit Salat, russischen Eiern, Kaffee, Saft, Wasser wieder zum Leben erweckt - und der Salat war echt lecker !!!

Bruno ist ja ein süßer Schatz geworden und ich genoss es total, ihn zu knuddeln. Das ist genau der richtige Hund am richtigen Ort.
Das muss ich übrigens von euch allen sagen, eure Knödels passen so genau zu euch, das ist schon unheimlich :-)
Joachim, das war der beste Entschluss, bei dir den Abschluss zu machen, auch wenn wir dich dadurch brutal lange wach gehalten haben, aber es war einfach ein Abschluss, der gepasst hat.
Aber auch hier, als wir merkten, dieses neue Leben hält net lange vor, verabschiedeten wir uns viiiiiel zu früh von dir und spurteten heim.
Auf der Heimfahrt hatten wir immer noch genug Redestoff, um uns zu unterhalten
Originalzitat:
Bettina Bist du müde ?
Sabine Nee, eigentlich net
Bettina Ich frag dich einfach immer wieder und nerv dich damit
Sabine Machste eh schon den ganzen Tag
Bettina Ich hab dich auch lieb
Nein, wir haben uns auch richtig unterhalten, der Navi-Jürgen hielt uns auf dem Laufenden, wie wir zu fahren haben, bis ich auf einmal feststellte - und da waren wir grad in einer wirklich interessanten Unterhaltung, dass wir da aber nun rechts fahren müssen.

Sabine Hat der Jürgen was gesagt ?
Bettina Nee, aber wir MÜSSEN da rechts
Jürgen SCHWEIGEN
Sabine Hat der uns nu zugehört ?
Bettina Jo, der ist total hin und wech von unserer Unterhaltung,
aber wir müssen da rechts
Jürgen SCHWEIGEN
Sabine Dann fahr ich da mal rechts
Bettina Ja und dann musste noch ein Stück Autobahn und dann bei Heidelberg runter
Jürgen Bitte fahren Sie auf der Autbahn 4 Kilometer
(und ich wette, der hat sich geräuspert, weil er uns so gelauscht hat, der hatte glatt den Weg vergessen)

Also, unser Sprinter sollte ja möglichst Rauchfrei bleiben, also haben wir einen Extra-Aschenbecher mitgenommen und immer schön die Fenster auf beim Paffen ...
Es wurde Abend, es wurde Nacht ... ich hatte den linken Arm auf unserer Überlebensfresskistenbox, den rechten entspannt auf der Fensterlehne, wo auch der Knopf zum Fenster aufmachen war.
Irgendwann meint Sabine "Du passt schon auf, dass net so viel Asche in den Spalt zwischen Fenster Lehne und Fenster kommt, oder ?!" und das in einem richtig strengen Ton (naja, es war ja schon spät) und ich "Ja, aber ich rauch doch gar net".
Dann GUCKT sie zu mir mit einem Blick, der sagen will "Verarschen kann ich mich alleine, du rauchst doch !!!!" und ich guck runter zu meiner rechten Hand und da ist der Fensterheberknopf orange beleuchtet und sah aus wie die Spitze von ner Zigi.
"Ääääh, Sabine, wennste des meinst, des is ne Kippe, dann guck mal bei dir, du hast gleich drei angezündet" 
Wir haben soooo gelacht, weil Sabine hat ab Zeitpunkt der Dunkelheit immer wieder rübergeguckt und hat mich permanent "rauchen" gesehen und schon kiloweise die Asche im Auto verstreut gesehen .... 

EBERBACH - allerletzter Boxenstopp - zumindest für mich
Mit unseren letzten mobil gemachten Kräften luden wir aus, einfach nur in den Hof, damit Sabine weg kam, die Arme musste ja noch den Wagen wieder nach Walldürn bringen und dann wieder nach Buchen heimfahren.
Ein kurzer Umarmer und weg war sie und weil sie noch sooo weit fahren musste, dachte ich mir, ich trag die Sachen gleich rein, bevor es noch regnet - und vor allem, weil ich mir schon dachte, dass ich heute, also während ich diesen Bericht schreibe, sicherlich nichts mehr tragen können würde - und, was soll ich sagen: auch ich kann orakeln, es stimmt :-)
Um 4:59 h habe ich das letzte Paket hochgebracht gehabt, setzte mich nochmals an den Rechner und machte noch einen Eintrag, dass wir wieder daheim sind - zufrieden, kaputt, aufgedreht, es waren ereignisreiche 24 Stunden.
Bilder werden nachgereicht, die sind noch auf Victorias Kamera und müssen erst noch aufn PC.
Wir haben so viele liebe Menschen kennengelernt oder wiedergetroffen und WIR HATTEN DOCH KEINE ZEIT.
Ich danke euch allen, dass ihr es ermöglicht habt. Und bevor nun eine Danksagung a la Oskar-Verleihung kommt:
IHR SEID DIE TOLLSTEN LEUT, DIE ES GIBT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
( zur Info ,
diese Spenden sind nie in Spanien / Apap angekommen ,
weiteres unter,
aus aktuellem Anlass )

Reisebericht über den Spendentransport
Apap
09.09. – 12.09.2010
(von Sabine und Frank)
Nachdem uns Allen klar war, dass die gesammelten Sachspenden vom 09.07. nicht nach Apap/Peluts kommen werden, haben wir einen erneuten Spendenaufruf gestartet und wieder eine Sammelfahrt organisiert. Ein Freund von Sabine hat diese Tour mit seinem Sprinter gemacht.
Wir haben wieder jede Menge schöner und nützlicher Sachen bekommen, die bei einer Nachbarin in der Garage gelagert wurden bis zum Spanientrapo.
Auch Frank fuhr noch mal los und sammelte noch mal in Seiner Umgebung für uns neue Spenden ein, es war einfach grandios !
Uns war wichtig, dass Susanna und Ihre Tiere in Apap , die auf die versprochenen Spenden wartetne , weil sie so nötig gebraucht wurden , nicht unter dem Desaster leiden musste und sie so wenigstens unsere NEUEN Spenden bekommt !!!
09.09.10
Um 16:30 Uhr kam Frank voll beladen bis unters Dach in Buchen bei Sabine an.
Um 18:30 Uhr haben wir den Sprinter der Fa. Baumann abgeholt.
An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön das es so reibungslos geklappt hat und für die tolle Unterstützung !
Um 20:00 Uhr waren wir (Frank Wiesdorf, Viktoria Langer , Sabine Abendschein ) mit der Beladung endlich fertig.
Der Sprinter war voll bis unters Dach!
Dann ging es endlich los , ab auf die Piste und die ganze Nacht durch….



10.09.10
Morgens um 9:30 Uhr waren wir bei Andrea, in Spanien.
Das war ein toller Moment! Andrea hat sich sooo gefreut und war ganz aufgeregt.
Wir waren auch aufgeregt und haben uns gefreut, dass Alles so supergut geklappt hat.
Nach mehreren Tassen Kaffee und reichlich Palaver, haben wir dann begonnen den Sprinter auszuladen.

Die meisten Sachen, mussten bei Andrea gelagert werden, weil es in Apap keine Lagermöglichkeit gibt. Bevor sie dort dreckig , nass oder gar von den Mäusen zerstört werden sind sie bei Ihr wenigstens gut unter und könenn jederzeit bei Bedarf gebracht oder auch geholt werden .




ööööhhhhhh die ziehen aber jetzt nciht hier ein , oder



Das war eine Schlepperei , sooo viele Treppen und wir waren froh, als alles endlich verstaut war.
mein Kissen

das geb ich nieeee wieder her

na da frag aber mal erst
daaa sind noch viele viele mehr


Zwischendurch kam Susanna…. Ihre Augen glänzten, als sie die ganzen Sachen gesehen hat. Sie konnte es kaum glauben, wie viel es war und sagte immer und immer wieder Danke

Sie konnte gar nicht aufhören zu schauen, was da alles dabei war und wurde immer stiller .
Sie hat sich so wahnsinnig gefreut!




Susanna musste sich erst mal abkühlen
war ja an alles gedacht ;-)




Das ganze Futter, Leinen, Plastikkörbe, also alles was sofort gebraucht wurde und wichtig war , packten wir gleich in Ihr Auto.



Susanna ist dann gleich nach Apap gefahren, um die Sachen dort hinzubringen.


wir schleppten dann bis Endstaion



Frank, Andrea und ich sind Abends sehr spät / früh , hundemüde, glücklich und LEICHT beschwipst in einen komaähnlichen Schlaf gefallen.
11.09.10
Wir haben recht lange und gut geschlafen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir nach Apap gefahren.

Da der Besitzer des Grundstückes mal wieder das Tor verschlossen hatte, mussten wir über das hintere Tor klettern um rein zu kommen.

Lautes Gebell empfing uns



Susanna und Africa (die andere liebe Seele dort) waren dabei, die Spenden zu sortieren und in einen alten vergammelten Wohnwagen und einem mini Gartenhäuschen unterzubringen.

In den Zwingern (eigentlich eher Verschläge) saßen Hunde, die ich zum Teil schon von den Fotos kannte.
Die meisten Hunde waren kleiner, als auf den Bildern.








Alle wollten sie gestreichelt werden und Aufmerksamkeit haben.

Andrea, Frank und Susanna waren in den Zwingern und haben die Hunde gewogen und vermessen, Arbeiten die bei jedem Transport anfallen und für Frank eine gute Erfahrung war . Er konnte so sehen wie viel Vorbereitung es ist und hat , als Vertreter des Vereins Perros de Catalunya , dabei sehr gut mitgeholfen .


Es war sehr schlimm! Das hatte nichts mit einem Tierheim gemein, das wir aus Deutschland kannten. Überall Flöhe, das Futter von Mäusen angefressen , es roch unangenehm.
Wir hatten die Hosen hochgekrempelt, damit wir die Flöhe nicht gleich in den Klamotten hatten. Dazu die Fliegen und der Staub .


Ein schlimmes Bild! Mir kamen die Tränen, als ich dort durchgelaufen bin.
Ein kleines Hundchen fiel mir ins Auge. „Wer ist das, fährt er auch mit auf den Transport?“

Susanna: „Nein, der bleibt hier, den will niemand“
Wieder kamen mir die Tränen…. ich nehm ihn mit !“ stammelte ich
--- und so kam ich zu meinem nächsten, nicht geplanten Pflegling.

Zurück bei Andrea war erst mal Action, um mein Hundi von den Flöhen zu befreien. Dazu kam das als wir ankamen vor Andreas Gartentür ein kleines Kätzchen saß.
Andrea: „Na prima, woher wissen die Tiere alle, wo ich wohne und frag mich bitte jetzt nicht wieder Jemand wie ich an die ganzen Tiere komme , Ihr seht es ja !!!“
So kam dann Frank auch zu einem neuen Mitbewohner! *lach*

Mir war regelrecht der Appetit vergangen. Ich konnte den ganzen Tag kaum was essen und oft musste ich die Tränen unterdrücken. Nur das Hundi, das ich mitnehmen wollte, entlockte mir Freudentränen. Es lief mir nach einigen Stunden ohne Leine hinterher. J
Abends kamen dann Susanna und Africa auch noch dazu

Wir haben noch bis in die Nacht geredet.
Susanna und Africa erzählten uns die ganze Geschichte über Apap:
Ihnen wurde von einer reichen spanischen Frau finanzielle Hilfe in jeglicher Form zugesagt,
Sie überedete Susanna Ihren Job zu kündigen und mit Ihrer Finanziellen Unterstützung Apap aufzubauen , sie versprach die Miete zu zahlen , sicherte dieses auch dem Eigentümer persönlich zu und schrieb alles auf den Namen von Susanna , da Sie selber ausserhalb von San Iscle wohnt und es so einfacher ist , wenn Entscheidungen zu treffen sind ---
Das ging genau 3 Monaten gut und dann kam kein Geld mehr.
Susanna und Africa mussten nun alles aus eigener Tasche bezahlen.
Sie bekommen keinerlei finanzielle Unterstützung.
Beide stecken ihr ganzes Geld in Apap.
Mittlerweile ist auch Susannas Ehe durch ihren Einsatz für die Tiere zerbrochen und wird dadurch zusätzlich noch erschwert. Die ganze Familie hat kein Verständnis dafür und Ihr Mann streicht Ihr jegliche Unterstützung . Sie versucht mit dem nichts was sie hat auch Ihren 2 Jahre alten Jungen mit durchzuziehen .Sie selber ernährt sich teilweise nur von Red Bull und Kaffee. Wir konnten uns von all dem selber ein Bild machen .
Die Geschichte von Apap, Susanna und Africa war traurig, aber für uns auch aufschlussreich.
Für uns war es ein schönes Gefühl ein wenig geholfen zu haben….
und es stand auch fest:
Wir werden weiterhelfen, weil dringend Hilfe nötig ist!
Eigentlich war die Zeit viel zu kurz.
Frank war es auch sehr wichtig, dass er sich selber als aktives Mitglied von Perros de Catalunya, mal ein Bild vor Ort von dem Partnertierheim Apap machen konnte.

12.09.10
Heute war Abfahrt.
Nach einem superschönen Morgen und einem ausgiebigen Frühstück, wurde es Zeit, unsere Taschen zu packen.

Die Neuen wurden noch mal Gassi geführt , alle Papiere noch mal gescheckt und ab gings .
Schade, dass die Zeit so schnell verflogen ist, wir hätten gerne noch einige Tage bei Andrea verbracht.
Wir sind sicher, wir werden irgendwann wiederkommen!
Ich möchte an dieser Stelle
mal Denen Danken
die , die ganze Zeit
trotz wüstester Beschimpfungen und Anfeindungen
Verleumdungen und verbalen Attacken
dieses Projekt vorran treiben
sich nicht abschrecken lassen
und im stillen ohne viel Getue und Publikumsgeilheit
einfach nur helfen !!!
Sie nehmen Ihr privates Geld in die Hand
setzten Ihre Freizeit ein
spenden Ihren Urlaub
sitzten Stundenlang am PC
sind sich nicht zu fein um Hilfe zu bitten
Danke
an
Sabine Abendschein
Andrea Phillips
Joachim Doerr
Wolfgang Maier
und
last but not least
Frank Wiesdorf der fährt was das Zeug hält


copyright by A.Brüggemann
nach oben
nPage.de-Seiten: Kostenlose Games | Hp mit vielen Bildern etc
|