Es lungerte seit geraumer Zeit ein Katzenpäärchen hinterm Haus herum .
Der Papa war ein schwarzer Kater und die Mama war eine ziemlich dunkel getigerte .
Es kam wie es kommen musste , Babys gesellten sich dazu.
Aus einem Wurf von ca. 4 überlebte nur eins . Den Wurf fand ich trotz intensiver Suche nicht, sah aber, wie die kleine Familie sich auf dem Holzstapel tummelte und auch wohl Nachts zum fressen kam . Innerhalb von ca. 2 Wochen dezimierte sich die Familie bis auf ein kleines und ich setzte alles ran dieses irgendwie zu fassen zu kriegen, um zu schauen was denn los sein konnte .Dieses gelang mir schneller als erwartet und durch einen Zufall konnte ich das Kleine im Schlaf überraschen und nahm es mit zu mir .
Sie war sehr, sehr dünn und zerstrubbelt. Nach anfänglichen , fass mich nicht an und tu mir bloss nix , fasste sie schnell Vertrauen , was, für ein wildes Mäuschen, an sich nicht üblich war . Sie war pechschwarz und der Tierarzt meinte , sie ist wohl sehr schwach weil die Mama nicht genug Milch hat. Darin sah er auch den Grund das die anderen wahrscheinlcih nicht überlebt hatten.
Ich behielt Tea und sah zu das Sie so schnell wie es die Natur zulies , kastriert wurde , damit wir nicht noch mehr wilde Hummeln, die sich planlos vermehren und dann doch sterben, hier rumlaufen haben. Plan B war ,das sie ja eh dann laufen konnte , was sie an sich schon vorher hätte tun können , aber nicht im Sinne hatte.
Es blieb die Konfrontation mit Ihren Eltern nicht aus , um so erschrockener war ich , als klein Tea zum Angriff blies und die Beiden attackierte. Man sah , Mama war schon wieder mit dickem Bauch unterwegs. Oh nein was für eine Qual . Was mich auch fazinierte, das die beiden Mama und Papa , immer zusammen aufliefen und auch immer zusammen auf dem Holzstapel waren. Sie gingen so was von liebevoll miteinander um , das es eine Freude war Ihnen zuzuschauen. Irgendwann war dann nur Papa noch da und ich wartete auf den Nachwuchs ,der sicher auch bald auf dem Holzstapel erscheinen würde .Es dauerte sechs Wochen und die Familie lag in der Sonne , Vater, Mutter und drei Kiddis . Es war genau wie bei Tea , erst alle zusammen, dann dezimierte sich das ganze wieder und ich machte mich wieder auf Fang .
Das letzte war etwas träge und so half mir das Glück und auch seine Trägheit das ich Ihn relativ schnell erwischte . Es war ein Junge , genauso dünn und klapprig wie Tea damals und im Vergleich zu Ihr , ganz schön heftig drauf . Der Tierarzt untersuchte den kleinen Fratz mit Handschuhen und sämtlichen Protestlauten und stellte fest das er zu trocken war .
Es gab eine Spritze und den Beschluss , Mama und Pappa zu kastrieren bevor die nächste Runde Kinder kriegen eingeläutet wurde. Katerchen blieb , na klar ,bei mir . Ich besorgte mir eine Lebendfalle und positionierte sie in der Nähe des Holzstapels .Ich hörte Nachts nur wie sie zu ging und man sollte es kaum glauben , es sassen Beide drin. Keine Panik nichts , ganz still sassen sie dort und ich nahm sie mit hinunter . Am anderen Tag ging es zum kastrieren .Nach einer Woche holte ich die Beiden wieder ab und lies sie hinterm Haus wieder frei . Ohne Hektik gingen sie in den Holzstapel und nach drei Wochen hab ich sie nur noch sporadisch gesehen ,--- aber immer zu zweit .
Das muss die ganz große Liebe sein ;-)
Heinz ,das Katerchen ,machte sich gut , nur mit dem kleinen Unterschied , er war und bleibt wild .
Tea , die sich als superverschmust erweist, ist da das genaue Gegenteil.
Heinz lässt sich mal beim fressen streicheln, aber das wars dann auch .
Er schläft im Haus , geht hier mit Tea ein und aus, aber anfassen , nein Danke .
Er ist ein kleiner dicker geworden , natürlich auch kastriert und macht auch keine Anstalten
das Weite zu suchen .
Tiergespräch mit Franziska Matti
Tea wo warst du den halben Sommer ?
Am jagen und bei einem komfortablen Haus. Ich fühle mich jung und ich bin eine Katze die gerne etwas erlebt!! Ich werde vielleicht wieder gehen um neues zu entdecken. Ich habe gerne Leute und bin Unternehmungslustig